Meine Hypothesen über die Entstehung der Religionen



Ich weise darauf hin, dass ich oft insbesondere das evangelikale Christentum und den orthodoxen Islam meine, wenn ich von "Christentum" und "Islam" spreche. Seitdem diese Seite geschrieben wurde, hat sich meine Meinung einigermassen geändert: hier clicken, um mehr darüber zu wissen. Diese Seite lasse ich aber zur Zeit unverändert.

Etwas anderes: dieser Artikel, der jetzt ziemlich alt ist, versteht sich nicht als absolut treuer Vortrag von dem, was bei der Entstehung der drei monotheistischen Religionen stattfand, sondern gibt eine angesichts der vorhandenen Indizen mögliche Version an. Mit einigem stimme ich heute nicht mehr, und manche Elemente können sogar andere Teile dieser Website widersprechen.




Es ist sehr erstaunlich, dass die Menschen dazu gekommen sind, an Sachen zu glauben, die sie nicht wussten. Normalerweise ist das technisch unmöglich. Achtung, es geht nicht darum, zuzustimmen, oder eine Religion zu praktizieren, sondern darum, überzeugt zu sein, dass diese Religion die Wahrheit ist, so dass man sogar bereit ist, seine eigenen Kinder für diesen Glauben zu opfern. Wenn ein Freund Ihnen sagt, dass Sie glauben müssen, dass das Universum eine U-Form hat, um ins Paradies zu gehen, werden Sie es schaffen, überzeugt zu sein? Ich verstehe nicht wie es möglich ist.



Wenn man annimmt, dass sich die Tiere entwickelt haben (Evolutionstheorie), und dass der Mensch das Ergebnis dieser Evolution ist, also ist das menschliche Bewusstsein ganz neu. Die ersten Menschen sind bestimmt traumatisiert worden. Bisher wussten die Tiere nicht, dass sie einmal sterben sollen, sie dachten wahrscheinlich nicht daran. Vermutlich dachten sie auch nicht über den Sinn des Lebens nach. Das Selbstbewusstsein ist mit dem Menschen entstanden, und sie soll eine schreckliche Psychose verursacht haben. Das kann eine Erklärung dafür sein, dass der Mensch sich barbarische und blutrünstige Legende erfunden hat, und dass er daran geglaubt hat (obwohl er diese Geschichten selbst gemacht hatte), was eine echte Verrücktheit ist.






Das Judentum: "Gehorche, und du wirst eine Belohnung in diesem Leben bekommen"




Das Judentum ist eine dieser Religionen. Als es entstanden ist, war die Religion schon keine Neuigkeit mehr. Die Könige hatten sogar gelernt, sie für ihre persönlichen Zwecke zu benutzen. Das Judentum war ein Fortschritt für die damalige Epoche. Diese Religion ist ein bisschen weniger barbarisch als die letzten (aber für heute ist sie eine wahre Katastrophe). Gott verlangt zwar, dass man alle Bewohner von Kanaan tötet, um ihren Platz einzunehmen, aber dann hat Moses Gesetz eine relative Gerechtigkeit im hebräischen Volk ermöglicht.



Manche von seinen Vorschriften sind ziemlich gut aber nicht außerordentlich (und für heute sind sie überhaupt nicht originell), andere aber sind einfach blöd. Aber wenn man die älteren Religionen kennt, fällt das Judentum trotzdem humanistischer auf. Die menschlichen Opfern sind keine Pflicht mehr, sie sind nur noch erlaubt, wenn sie für Jahwe sind, und mit der Zeit kommen sie außer Gebrauch. Ich weise darauf hin, dass der Begriff "ewiges Leben nach dem Tod" im ursprünglichen Judentum unbekannt war, die Thora spricht nie davon. Der Begriff Glaube war auch nicht bekannt, aber das bedeutet nicht, dass die Leute nicht glaubten: die Leute waren nicht so wie heute.



Es ist heute schwierig zu verstehen, aber zu dieser Zeit waren die Themen "Glauben", "Zweifeln" nicht behandelt worden. Das Judentum verlangt nur, dass man seinen Vorschriften gehorcht, dass man die Traditionen der Thora einhält. Wenn ein Jude heute seine Religion praktiziert, ohne sicher zu sein, dass sie tatsächlich von Gott kommt oder eine Menschenerfindung ist, wird er keine Drohung in der Thora finden, im Gegensatz zum Islam und zum Christentum, die den Glauben fordern, um den Flammen der Hölle zu entkommen. Die Leute funktionierten nicht so wie heute, sie waren nicht in Kontakt zu anderen Kulturen und Denkweisen wie heute, es gab noch keinen Zweifel, keine Suche nach der Wahrheit. Wenn man eine Religion praktizierte, war man automatisch sicher, dass die richtig war. Das kann passieren, wenn man einen einzigen Glauben bei mehreren Generationen aufzwingt. Dann ist das praktisch unmöglich, dass sich jemand fragt: "Aber... Ist mein Glauben richtig? Die anderen Völker haben andere Glauben, die oft widersprüchlich zu meinem sind. Warum hätte ich recht? Habe ich geprüft, dass mein Glauben die Wahrheit ist, oder glaube ich nur, weil meine Eltern es mir beigebracht haben? Aber bei den anderen Völkern bringen die Eltern ihren Kindern ganz andere Sachen bei...". Und wenn jemand solche Gedanken hatte, wurde er getötet, weil er für einen satanischen Menschen gehalten wurde. Immer mehr Leute hatten solche Gedanken, weil das Gehirn des Menschen sich mit der Zeit entwickelte. Aber sie hielten diese Gedanken für sich, um ihr Leben nicht zu riskieren. Manche Könige wussten, dass die Religion eine Täuschung war, aber sie taten als ob, weil die Religion eine wesentliche Sicherheit für ihre absolute Macht war. Das Ergebnis: das Volk wusste nicht Bescheid, dass einige Leute ihren Glauben in Frage gestellt hatten. Diese Art von Denken war ihm fremd.



Ich meine, dass das Judentum von einem Ungläubigen erfunden worden ist: von einem König, der eine Religion gründen wollte, die seine Macht verstärken würde. Dafür hat er Teile von älteren Religionen benutzt. Im biblischen Buch 2. Könige kann man eine sehr komische Geschichte lesen: zu Josias Zeit habe der große Priester die Thora wiedergefunden. Er habe sie gelesen, das Volk habe sie entdeckt (dieses Buch sei angeblich mit der Zeit vergessen worden), und von diesem Zeitpunkt an sei die Thora das Gesetz von Josias Land geworden, der Götzendienst sei abgeschafft worden, und alle Götzen seinen zerstört worden. Josias Vorfahren hatten angeblich das Judentum vergessen, und fremde Götzen eingeführt (was das schlimmste Verbrechen für "Gott" ist: er ist sehr eifersüchtig ;-) ). Wozu? Keine Ahnung. Man merkt auch, dass das Alte Testament ständig über die Untreue der Israeliten berichtet: Pech gehabt, das Judentum sei die einzige richtige Religion zu dieser Zeit. Aber heute sind sie ihrer Religion sehr treu, selbst 2000 Jahre Diaspora und Verfolgung hat sie nicht ungläubig gemacht: noch mal Pech gehabt: das Judentum sei nicht mehr die richtige Religion, hört man. Finden Sie nicht, dass die ganze Sache mulmig ist? Aus all diesen Gründen denke ich, dass Josias wahrscheinlich das Judentum einfach erfunden hat. Wie schlau ist er gewesen! Schauen Sie selbst! Wir lesen 2 Könige 22:3-13



Und im achtzehnten Jahr des Königs Josia sandte der König den Schreiber Schafen, den Sohn Azaljas, des Sohnes Meschullams, in das Haus des HERRN und sprach: Geh hinauf zu dem Hohenpriester Hilkija, daß er abgebe alles Geld, was zum Hause des HERRN gebracht ist, das die Hüter an der Schwelle gesammelt haben vom Volk, damit man es gebe den Werkmeistern, die bestellt sind im Hause des HERRN, und sie es geben den Arbeitern am Hause des HERRN, damit sie ausbessern, was baufällig ist am Hause, nämlich den Zimmerleuten und Bauleuten und Maurern und denen, die Holz und gehauene Steine kaufen sollen, um das Haus auszubessern; doch daß sie keine Rechnung zu legen brauchten von dem Geld, das ihnen gegeben wird, sondern daß sie auf Treu und Glauben handeln. Und der Hohepriester Hilkija sprach zu dem Schreiber Schafan: Ich habe dies Gesetzbuch gefunden im Hause des HERRN. Und Hilkija gab das Buch Schafan, und der las es. Und der Schreiber Schafan kam zum König und gab ihm Bericht und sprach: Deine Knechte haben das Geld ausgeschüttet, das im Hause des Herrn gesammelt ist, und haben's den Werkmeistern gegeben, die bestellt sind am Hause des HERRN. Dazu sagte der Schreiber Schafan dem König: Der Priester Hilkija gab mir ein Buch. Und Schafan las es vor dem König. Als aber der König die Worte des Gesetzbuches hörte, zerriß er seine Kleider. Und der König gebot dem Priester Hilkija und Ahikam, dem Sohn Schafans, und Achbor, dem Sohn Michajas, und Schafan, dem Schreiber, und Asaja, dem Kämmerer des Königs, und sprach: Geht hin und befragt den HERRN für mich, für das Volk und für ganz Juda über die Worte dieses Buches, das gefunden ist; denn groß ist der Grimm des HERRN, der über uns entbrannt ist, weil unsere Väter nicht den Worten dieses Buches gehorcht haben und nicht alles taten, was darin geschrieben ist.




Der Tempel war im Betrieb, die Priester im Einsatz, aber sie haben die Thora (die einzige?) mehrere Generationen verloren, so dass niemand mehr sich an ihren Inhalt erinnerte? Aber natürlich! Mensch, was für ein Scherz!




Aber mit der Zeit ist das Judentum eine rückläufige Religion geworden. Die anderen Religionen veränderten sich mehr mit der Zeit als das Judentum. Das liegt zum Teil an der geographischen Situation von Israel. Dieses kleine Land befindet sich an der Grenze zwischen allen Zivilisationen, und der Krieg findet oft in diesem Gebiet statt. Das hat den hebräischen Nationalismus gefördert, der auf dem Judentum basierte. Deshalb ist diese Religion barbarisch geblieben, während die anderen sich mit der Zeit entwickelten. Während die Römer nicht mehr wirklich an ihre Götzen glaubten, oder die der besiegten Völker annahmen, während die Griechen Philosophen hatten, derer Ideologie einen riesigen Fortschritt darstellten, war das Judentum noch sehr intolerant und unvereinbar mit den anderen Religionen. Diese rassistische Religion ist der Motor der jüdischen nationalistischen Bewegungen und vieler Revolteversuche gewesen (was im Jahre 70 nach Christus zu einer Katastrophe geführt hat). Der erwartete Messiah musste die fremde Besatzung beenden und die Wiederauferstehung Israels verursachen. Er musste auf der ganzen Erde herrschen. Mehrere Leute haben sich für den Messiah ausgegeben. Aber einer von ihnen hat die Geschichte geprägt.



Und zwar Jesus. Dieser Humanist war das Gegenteil vom Messiah des Alten Testaments. Er konnte seine schreckliche und barbarische Religion (das Judentum) nicht leiden, und er hat versucht, sie zu reformieren. Er konnte aber nicht sagen, dass sie nichts anders als eine Lüge war: die Leute glaubten noch zuviel, und niemand hätte auf ihn gehört. Er hätte wahrscheinlich nur einen einzigen Tag "predigen" können, denn er wäre fast sofort getötet worden. Wenn jemand die Religion wieder in Frage stellte, galt er als Satanist, und niemand wollte ihn beachten. Dann musste Jesus eine andere Methode wählen, um das Judentum zu reformieren. Deshalb hat Jesus gesagt, dass die Gesetze der Thora nicht aufgehoben waren, dass es natürlich eine Pflicht war, diese einzuhalten (Matthäus 5:17-20 und einige andere vereinzelte Verse). Doch widersprach die von ihm vorgestellten Religion das Judentum: zum Beispiel nimmt Jesus Stellung gegen die Steinigung von einer ehebrecherischen Frau (Johannes 8:1-11, ich muss aber darauf hinweisen, dass das Evangelium von Johannes sehr spät geschrieben wurde, und dass dieser Bericht in den ältesten Manuskripten von diesem Evangelium nicht zu finden ist), obwohl die Steinigung ehebrecherischer Leute eine ganz klare Vorschrift des Thora ist (und in der Thora steht, dass all ihre Vorschriften für immer eingehalten müssen). Jesus hält das Gesetz über den Sabbat nicht so streng durch, er hat Recht, aber er widerspricht die Thora, die selbst die Hinrichtung von einem Mann befehlt, der einfach Holzsträucher am Sabbat-Tag gesammelt hat (das ist gar keine Arbeit)!



Jesus ist ein kluger Mensch, er fördert die Vernunft anstatt der dummen Befolgung von "Gottes Gesetz" (an das er wahrscheinlich nicht glaubte). So oft wie möglich versucht er aber, die Thora nicht zu widersprechen, sondern noch weiter als dieses Buch zu gehen (er kann sagen: "Gott sagt es ihnen erst heute, weil ihr heute genug Fortschritte gemacht habt, bisher war das zu früh", damit es keinen Widerspruch mit dem Judentum gibt). Zum Beispiel die Talion (Auge für Auge, Zahn für Zahn) wird nicht als ungerecht vorgestellt, aber Jesus schlägt die Verzeihung als bessere Alternative vor, weil die Menschen Fortschritte gemacht haben. Seine Gespräche zeigen, dass er klug und humanistisch war. Er hatte Jahrhunderte Vorsprung auf den anderen. Seine Reden über die Scheinheiligkeit und die Liebe (auch für seine Feinde) sind wertvoll. Er durfte das Judentum nicht kritisieren, wenn er erst genommen werden wollte. Aber er durfte das Verhaltend der Pharisäer kritisieren, die das Volk tatsächlich unterdrückten. Er galt deshalb als ein Held. Aber das hat den Pharisäern überhaupt nicht gefallen, die dem ungebildeten Volk gezeigt haben, wie Jesus gegen die Religion sprach. Dann war das Volk gegen Jesus (der nun als Satanist galt), und es hat Druck auf Pilatus gemacht, damit Jesus hingerichtet wurde. Jesus wurde gekreuzigt, er ist gestorben, um die Macht seiner ungerechten Religion zu zerstören. Und das hat geklappt: die von ihm gegründeten Religion war viel humanistischer als die letzte. Auch die Juden, die Juden geblieben sind, sind von Jesus beeinflusst worden. Mit der Zeit werden sie die barbarische Thora immer weniger anwenden. Die Menschheit kann Jesus dankbar sein, es ist das wenigste, das man sagen kann. Er hat auf sich selbst verzichtet, damit die anderen besser leben konnten. Und zwar zu einer Epoche, bei der fast alle Menschen vollidiotisch waren und bereit waren, dei anderen zu massakrieren, um etwas zu bekommen.






Das Christentum: "Glaube, und du wirst eine Belohnung im Himmel bekommen"





Die ursprüngliche christliche Kirche glaubte, die Folge des Judentums zu sein. Aber sie war unendlich humanistischer. Sehr schnell haben sich Jesus Aposteln gefragt, ob Jesus Religion nur für die Israeliten oder für alle Menschen war. Für alle Menschen, haben sie entschlossen. Zur gleichen Zeit bereitete Paulus einen Verrat der christlichen Kirche. Dieser römische Bürger ist wahrscheinlich vom römischen Reich benutzt worden, um eine neue Religion zu gründen. Dieses Reich war nämlich sehr groß, und er enthielt viele unterschiedliche Völker, die ganz andere Religionen hatten. Es ist immer vorteilhaft für einen König, wenn all seine Bürger die selbe Religion haben. Dann gibt es mehr Einheit und mehr Nationalismus, und die Macht des Königs wird größer, vor allem wenn er "von Gott gewählt wurde". Der Spruch "Ein Volk, ein Ziel, ein Glaube" ist eine gute Darstellung davon. Das Christentum war ein guter Kandidat, da diese Religion sehr humanistisch war: sie konnte schnell gefallen. Aber es war noch nicht vollkommen: man musste es noch ein bisschen verändern, damit es noch anlockender wurde. Zum Beispiel konnten noch einige Pflichten der Thora (Beschneidung, Verbot von Nahrungsmittel...), die Jesus nicht aufgehoben hatte, die Bekehrung vieler verhindern. Die meisten Völker vom römischen Reich hatten waren nicht an solche Vorschriften gewöhnt.



Deshalb tat Saul, als wäre er Christ geworden. Davor habe er die Christen verfolgt. Wozu? Ich weiß es nicht. Vielleicht haben die Römer ihre Politik gewechselt. Am Anfang hatten sie Angst vor dem intoleranten Judentum, insbesondere von den so genannten messianischen Sekten, die eine politische Gefahr darstellten. Zumal sahen die Römer ein, dass eine Revolte in der Planung war. Aber als sie die pazifische und unpolitische Natur des Christentums erfahren haben, haben sie ihre Pläne verändert. Die Aposteln wagten es nicht, Saul (der nun "Paul" hieß) zu treffen, sie konnten es nicht fassen, dass der bisher so grausame Saul Christ geworden war. Ein Kommentar von mir: wenn er tatsächlich Christ geworden ist, hat er viel Glück: heutzutage wird ein ehrlicher Mensch, der die Wahrheit sucht, immer wieder zweifeln, er wird nie glauben. Aber Paul hat die ersten Christen verfolgt, er hat manche massakrieren, andere verhaften lassen, und er hat das Recht, einen Besuch von Jesus zu bekommen, der ihm beweist, dass das Christentum richtig ist. Er wird ins Paradies gehen, weil er geglaubt hat, während ein ehrlicher Humanist in die Hölle gehen wird, weil er nicht geglaubt hat (nach Paulus Religion, die ich "Katholizismus" nenne, aber ich glaube nicht daran).



Der listige Paulus hat nichts mit Jesus zu tun. Er ist fähig, blutrünstig zu sein (wie vor seiner "Bekehrung"). Aber die von ihm gegründete Religion gleicht noch der von Jesus: es ging darum, eine anlockende, also unbedingt relativ humanistische Religion zu gründen. Der Paulus hat eine Religion gegründet, die keine Gefahr darstellt, und dessen Inhalt ziemlich gut ist, finde ich (sie enthält auch große Probleme, aber die Religion lässt die Leute frei, nicht zu glauben, wenn sie nicht einverstanden sind). Aber das war nur Strategie von ihm.



Aber etwas stört mich wirklich in seiner Religion: er hat den Begriff "Glaube" gegründet. Die Welt hat sich nämlich verändert, und es geht jetzt darum, Leute zu bekehren, die schon andere Glauben haben, die mit dem Katholizismus unvereinbar sind. Dazu treffen sich im römischen Reich viele Zivilisationen und Glauben, was die Vernunft und die Überlegung fördern. Das ist gefährlich, deshalb entscheidet er, den Glauben, die Überzeugung, als pflichtlicht zu erklären. Man muss glauben, um gerettet zu werden. Und "retten" heißt "ins Paradies gehen", und "den Flammen der Hölle entkommen". Seit der Deportierung nach Babylon glaubten die Juden an ein Leben nach dem Tod, obwohl die Thora es nie erwähnt. Sie sind von den babylonischen Glauben beeinflusst worden. Der Glaube an Jesus Christus, Gottes Sohn, für die Sünden der Gläubigen gestorben und dann wiederauferstanden, wird zur einzigen Bedingung, um gerettet zu werden. Aber wenn man nicht davon überzeugt ist, geht man in die Hölle. Der Begriff Glaube ist eine teuflische Erfindung, die dazu nützt, die ehrlichen Geiste auf der Suche nach der Wahrheit erschrecken zu lassen, damit sie aus Angst glauben, oder um sie davon abzuschrecken, sich Fragen über ihre Religion zu stellen. Denn die Liebe zur Wahrheit macht den Glauben kaputt. Aber den Glauben verliert man nicht auf einmal, sondern allmählich. Und die Angst vor der Hölle kommt. Man versucht, sich zu überzeugen, dass man glaubt (denn es ist zu schlimm und gefährlich, akzeptieren, dass man nicht glaubt), aber man schafft es nicht. In der Nacht schläft man fast nicht mehr wegen der Angst vor der Hölle. Der Glaube tötet die Überlegung und lässt den Geist ersticken.



Eine andere Neuerung vom Paulus ist die Aufhebung von Vorschriften wie der Beschneidung und dem Verbot von Nahrungsmitteln. Die Aposteln haben sich selbst folgende gestellt: "Müssen die Christen heidnischen Ursprungs sofort all die Thora anwenden?". Beim ersten Konzil (in Jerusalem) wurde dieses Thema besprochen, und den Bericht des Konzils findet man im 15. Kapitel der Apostelgeschichte. Und da kann man sehen, wie Paulus listig ist. Er wird zuerst die Aposteln beeinflussen, damit die heidnischen Völker noch nicht Moses Gesetz anwenden müssen (das hätte ihre Bekehrung verhindern können). Die Aposteln werden sich vom Paulus überzeugen lassen, und diese Entscheidung treffen. Sie dachten, dass die Gesetze der Thora für immer eingehalten müssen, wie Jesus das gesagt hat. Aber die Juden gehorchten seit vielen Jahrhunderten, sie waren daran gewöhnt, während die Heiden dieses Gesetz noch nicht kannten. Und da es den Israeliten nicht auf einmal aufgezwungen wurde, dachten sie, den Heiden könnte es auch so gehen: sie könnten sich auch langsam an dieses Gesetz gewöhnen, bevor es auch für sie eine Pflicht ist. Drei erforderliche Vorschriften wurden ausgewählt, den anderen mussten sie noch nicht folgen. Diese drei Vorschriften waren: kein Fleisch von erstickten Tieren essen, kein Fleisch essen, das Götzen geopfert worden ist, und sich fern von der Immoralität halten.



Paulus konnte zufrieden nach Antiochus zurückkommen mit einem Brief von den Aposteln, die aussagte, dass die heidnischen Christen Moses Thora außer drei erforderlichen Vorschriften nicht gehorchen mussten. Aber der Paulus hatte andere Pläne im Kopf: er wollte eine andere Religion gründen, in der das Gesetz der Thora einfach aufgehoben war, im Gegensatz dazu, was Jesus gesagt hatte. Der Thora gehorchen ist nicht mehr die Bedingung, um ins Paradies zu gehen, aber es geht noch weiter: wenn man diesem Gesetz nicht gehorcht, macht man keine Sünde mehr. In seinen Briefen schreibt der Paulus, dass man alles essen darf, dass Gottes Reich keine Getränk-und Nahrungssache ist. Die Beschneidung hebt er einfach auf. Er behauptet sogar, nicht nach Moses Gesetz zu leben (obwohl er jüdischer Abstammung ist, also muss er normalerweise nach diesem Gesetz leben), aber die Aposteln sind überzeugt, dass er alle Vorschriften der Thora einhält. Es ist sehr feinsinnig, was da passiert. Paul hat es geschafft, eine neue Religion zu gründen, die genau so wie das ursprüngliche Christentum aussieht: ein Apostel zu Besuch in Antiochus wird sehen, dass die Thora dort nicht angewendet wird. Er wird das normal finden: das ist nur eine Frage der Zeit, dieser Zustand ist nur vorläufig das ist ein Zugeständnis. Aber für den Paulus ist dieser Zustand der Grund seiner Religion. Bei einem Besuch vom Paulus in Jerusalem kann man einen ganz komischen Auszug lesen. Apostelgeschichte 21:20-26:



Als sie aber das hörten, lobten sie Gott und sprachen zu ihm: Bruder, du siehst, wieviel tausend Juden gläubig geworden sind, und alle sind Eiferer für das Gesetz. Ihnen ist aber berichtet worden über dich, daß du alle Juden, die unter den Heiden wohnen, den Abfall von Moses lehrst und sagst, sie sollen ihre Kinder nicht beschneiden und auch nicht nach den Ordnungen leben. Was nun? Auf jeden Fall werden sie hören, daß du gekommen bist. So tu nun das, was wir dir sagen. Wir haben vier Männer, die haben ein Gelübde auf sich genommen; die nimm zu dir und laß dich reinigen mit ihnen und trage die Kosten für sie, daß sie ihr Haupt scheren können; so werden alle erkennen, daß es nicht so ist, wie man ihnen über dich berichtet hat, sondern daß du selber auch nach dem Gesetz lebst und es hältst. Wegen der gläubig gewordenen Heiden aber haben wir beschlossen und geschrieben, daß sie sich hüten sollen vor dem Götzenopfer, vor Blut, vor Ersticktem und vor Unzucht. Da nahm Paulus die Männer zu sich und reinigte sich am nächsten Tag mit ihnen und ging in den Tempel und zeigte an, daß die Tage der Reinigung beendet sein sollten, sobald für jeden von ihnen das Opfer dargebracht wäre.




Die Aposteln sind überzeugt, dass der Paulus nach der Thora lebt, und dass die Gerüchte über ihn falsch sind! Doch sind sie richtig, Paulus ist tatsächlich dabei, das ursprüngliche Christentum zu verraten. Man braucht nur seine Briefe zu lesen, um das zu sehen. Er schreibt das Gegenteil als das, was die Aposteln über ihn glauben (zum Beispiel schreibt er, dass er Moses Gesetz nicht gehorcht). Ich stimme mit dieser Unehrlichkeit nicht zu, aber ich meine, es ist eine gute Sache, dass alle Vorschriften der Thora aufgehoben wurden. Jesus hat das nicht getan, nur weil er es in seinem Kontext nicht konnte. Und die vom Paulus gegründete Religion gleicht der von Jesus, sie ist noch relativ humanistisch (jedenfalls zu dieser Epoche).



Paulus macht viele Reisen im römischen Reich, um die Bevölkerungen dort zu bekehren. Warum? Der Kaiser konnte einfach eine bestimmte Religion aufzwingen, kann man denken. Ja, aber die Menschen haben sich verändert. Diese Methode klappt nicht mehr so gut, man braucht die Leute wirklich zu überzeugen. Im Jahre 70 lehnen sich die Israeliten wegen nationalistischen jüdischen Sekten auf. Aber sie verlieren den Krieg, und sie werden in die ganze bekannte Welt verteilt. Dabei verschwindet das ursprüngliche Christentum, es bleibt nur noch das "paulinische Christentum", oder den "Paulinismus", oder den "Katholizismus".



Manche Kaiser haben die Christen verfolgt: ich weiß nicht warum. Vielleicht haben sie den christlichen Plan ihrer Vorgängern abgelehnt. Aber ich meine, die Verfolgung der Christen ist wahrscheinlich übertrieben worden. Im IV. Jahrhundert ist der Kaiser Konstantin wieder interessiert, aus dem Christentum die Staatsreligion zu machen. Er "bekehrt" sich zum Islam wegen einer unmöglichen Geschichte, an die man nur mit Schwierigkeiten glauben kann. Er habe das Kreuz in einem Traum gesehen, und eine Timme gehört: "Du wirst mit diesem Zeichen siegen". Ich weise darauf hin, dass das Kreuz der Römer nicht die selbe Form hatte wie das Symbol des Christentums, das eine heidnische Herkunft hat. Im IV. Jahrhundert wird der biblische Kanon bei den Konzilen von Karthago und Hyppon festgelegt. Bisher hatte jede christliche Gemeinschaft ihre eigene Liste von Büchern, die von Gott kommen (diese Liste konnte von einer Gemeinschaft zur anderen anders sein). Von nun an gelten die 66 Bücher der heutigen protestantischen Bibel als "Gottes Wort" (nicht ohne Schwierigkeiten, da die Bischöfe unterschiedliche Meinungen über die Herkunft der einzelnen vorhandenen Bücher). Die Kirche habt aber Botschaften erfunden, die im Widerspruch zur Bibel stehen: es liegt daran, dass der Kaiser diese Religion nur benutzt hat, um seine Macht zu fördern, um mehr Einheit in seinem Reich zu schaffen, etc... Und einige Lehren der Bibel waren nicht gut für seine Ziele. Wegen dem erfolgenden Unterschied zwischen der Lehre der Bibel und der der katholischen Kirche wird Luther mehrere Jahrhunderte später den Protestantismus gründen, der nichts anderes als eine Rückkehr zum Katholizismus vom IV. Jahrhunderts ist. Der Protestantismus kennt die Autorität der römischen Kirche nicht an, aber ein Protestant muss trotzdem glauben, dass die katholischen Bischöfe sich nicht getäuscht haben, als sie im IV. Jahrhundert die Bücher der heutigen Bibel ausgewählt haben (aber Luther meinte, dass der Brief von Jakobus, eine Antwort auf Paulus Verrat, eine Täuschung ist).



Zusammenfassung vom Christentum: große Fortschritte haben stattgefunden, für diese Epoche ist die neue Religion sogar besonders humanistisch. Aber die Christen haben die Begriffe Glaube, Paradies, Hölle, heiliges Buch mit Gottes Wort, erfunden, die sehr negativ sind. Dazu sind diese Begriffe eingeführt worden, obwohl das Christentum mangelhaft in diesen Bereichen ist (zum Beispiel ist die Bibel kein richtiges "heiliges Buch", sondern eine Sammlung vom IV. Jahrhundert). Die Christen haben die Lust nach einem heiligen Buch geschafft, ohne eines zu haben. Sie haben den Weg vom Islam vorbereitet.





Der Islam: "Glaube und gehorche, und du wirst eine Belohnung auf dieser Erde, eine andere im Himmel bekommnen"





Die Koraischiten waren ehrgeizig: sie wollten in ganz Arabien herrschen. Da die Religion der Schlüssel zur Macht ist (wenn man die Araber überzeugen kann, an die mekkanische Religion zu glauben, werden sie wahrscheinlich von den Mekannern regiert werden wollen), brauchten sie eine Religion zu gründen. Der Beginn des Islams war wahrscheinlich eine Inszenierung von der mekkanischen und der medinischen Regierung. Aber noch einmal war das besser, dei Leute wirklich zu überzeugen, damit die meisten Mekkaner und Mediner wirklich an Mohammeds Lehre glaubten und nicht scheinheilig waren. Deshalb haben sie nicht ihre Religion auf einmal eingeführt, die mekkanische Regierung hat sogar getan, als wäre sie gegen diese Religion. Deshalb werden Abu Sofian plötzlich ganz unerwartet zur "Religion des Friedens und der Toleranz" bekehren, und die moslemischen Truppen danach ohne Hindernis Mekka "erobern" können. Die Sunna berichtet über Abu Sofians Bekehrung (aber ich meine, diese Geschichte ist nicht echt). So heißt es in der Sunna: Abu Sofian ist von den Moslems gefangen, und er ist in einem Zelt mit dem "Propheten" und einem Apostel von ihm. Der Apostel fragt Abu Sofian "Glaubst du, dass es nur einen Gott gibt?". Abu Sofian denkt nach, dann antwortet er: "Ja, ich glaube daran". Dann fragt der Apostel: "Und glaubst du, dass Mohammed sein Prophet ist?". Abu Sofian denkt wieder eine Weile nach, dann antwortete er: "Da zweifele ich noch, darf ich es mir noch einige Tage überlegen, bevor ich einen Entschluss treffe?". Der Apostel antwortet: "Sag schnell den anderen Teil der Wahrheit, bevor dein Kopf fällt!". Dann sagt Abu Sofian: "Ja, ich glaube, dass Mohammed Gottes Prophet ist". Er hat die Shahada ausgesprochen, also ist er moslemisch geworden. Er darf jetzt nie wieder auf den Islam verzichten, da die Apostaten durch den Tod bestraft werden. Er wird von nun an mit der moslemischen Armee kämpfen. "Trotz allem, was er den Moslems angetan hat" sagt Tariq Ramadan (der Enkel von Hassan El Bana, der die "moslemischen Brüder" (eine terroristische Bewegung) gegründet hat, und derer Kassetten sehr berühmt in Frankreich und in der Schweiz sind) in einer von seinen Kassetten... Die Sunna erzählt über eine Zwangsbekehrung (siehe Mohammeds Biographie von Etienne Dinet und Sliman Ibrahim in französischer Sprache). Ich meine, dieser Bericht ist wahrscheinlich falsch, da Abu Sofian vermutlich alles selbst erfunden hat, aber es ist schlimm, dass eine Religion so schlimme Lehren enthält.



Mohammeds Religion ist ein Monstrum, das auf der Lüge basiert, und das durch das Blut, die Verstümmelung, die Folter, die Massaker, und die List verbreitet wird. Sie ist eine Zeitbombe für die Menschheit. Diese Religion ist sehr zur Entstehung von einem großen Reich geeignet: Wenn der Gläubige während des heiligen Krieges stirbt, ist er sicher, ins Paradies zu gehen (sonst kann er nicht sicher sein: es ist also sehr interessant beim heiligen Krieg zu sterben!). Anders gesagt: die Soldaten haben in der Theorie keine Angst vor dem Tod, ganz im Gegenteil! Auf der anderen Seite gibt es die "ungläubige" Armee, derer Soldaten keine Lust haben, zu sterben: sie denken an ihre Familie, die sie wiedersehen wollen (aber für die Moslems ist die Familie nur eine Versuchung, so heißt es in der 9. Sura). Das ist ein sehr großer psychologischer Vorteil für die moslemische Armee. Im übrigen hat Himmler gesagt, dass er nichts gegen eine moslemische deutsche Armee hätte, die Soldaten wären viel besser gewesen.



Am Anfang verbreitete Mohammed eine tolerante Religion. Das sieht man in den mekkanischen Suren. Er behauptete, seine Religion sei die selbe wie das Christentum und das Judentum (diese beiden Religion sind schon widersprüchlich, aber man kann nicht von einem ungebildeten Menschen viel verlangen, dem diese Religion von anderen ungebildeten Leuten beigebracht wurde), die Juden, die Christen und die Moslems gehen alle ins Paradies nach dem Tod. Wenn die Moslems über eine Aussage des Korans zweifeln, sollen sie die Christen und die Juden fragen, um eine Bestätigung von ihnen zu bekommen, so heißt es im Koran. Nach der Niederlage vom byzantinischen Reich gegen die Perser habe Mohammed versucht, die Zukunft vorherzusehen, er habe gesagt, dass das byzantinische Reich die Perser besiegen würde. So ist das auch passiert, sehr zur Freude der Moslems, die zu dieser Zeit für das byzantinische Reich waren. Wegen der "Verfolgung" werden einige Moslems sogar nach Abyssinie (einem "christlichen" Land) auswandern. Ich meine aber, dass diese "Verfolgung" von der mekkanischer Regierung inszeniert war, und dass nur die Sklaven gefährdet waren. Mir können viele Argumente angeführt werden: zum Beispiel steht in der Sunna, dass die Moslems sich zu Abu Talib haben zurückziehen müssen, und dass sie nicht austreten konnten. Aber ich meine, wenn es wirklich gefährlich gewesen wäre, hätte die mekkanische Regierung eine Lösung gefunden.



Ich weise auf eine komische Geschichte hin: als einige Moslems in Abyssinie waren, seien einmal Mekkaner gekommen, damit der König ihnen die Moslems lieferte. Sie hatten auf die islamische Gefahr gedeutet, die das Christentum (die Religion vom Negus) verschwinden lassen konnte. Der Negus (König von Abyssinie) hat die Moslems gefragt, und einer von ihnen hat einen Vers rezitiert, der den Negus beruhigt hat. Der Negus ist aber betrogen worden: der zitierte Vers stand nicht im Widerspruch zum Christentum, aber es gibt viele andere Verse, die mit Jesus Lehre nicht übereinstimmen.



Es gibt noch die Geschichte der satanischen Verse: Mohammed habe versucht, die List zu benutzen, um die das mekkanische Volk zu bekehren. Die Lüge ist nach der Sunna erlaubt, wenn man andere bekehren will: das ist eine der schlimmsten Lehren des Islams.



.Mohammed kommt in Medina an, und er wird zum Regierer, obwohl noch eine Minderheit der medinischen Bevölkerung Moslems waren. Da kann man sich Fragen stellen. Die erste Verfassung der Stadt Medina war tolerant den anderen Religionen gegenüber. Es gab nämlich viele Juden in dieser Stadt, und der "Prophet" hoffte, dass sie auf seiner Seite wären. Aber leider für ihn (und für sie) hat das nicht geklappt: die meisten Christen und Juden haben den Islam als eine Täuschung abgelehnt, weil sie Mohammed für einen Lügner hielten. Es war normal: der Islam ist nicht mit dem Christentum und dem Judentum vereinbar; der Koran ist widersprüchlich zur Thora und zum Evangelium. Und in diesen beiden letzten Büchern ist nichts über das Kommen von Mohammed geschrieben worden, im Gegensatz dazu, was der Koran behauptet. Als Mohammed seinen Fehler entdeckt, ist es zu spät. Er wird dann die List benutzen, er dem er sagen wird, dass die Juden und die Christen ihre jeweiligen heiligen Schriften falsch interpretieren. Dann wird er vielleicht sogar sagen, dass diese Bücher verfälscht worden sind. Diese Behauptung steht in mehreren Hadiths, aber sie widerspricht den Koran. Es kann sein, dass diese Hadiths nach Mohammeds Tod erfunden wurden.



Es wird immer mehr Feindschaft zwischen den Moslems und den anderen Gemeinschaften geben. Mohammed wird wütend sein, weil die Juden nicht an ihn geglaubt haben. Seine Politik wird immer mehr gegen die Juden sein. Aus diesem Grund werden die Juden nicht Mohammed unterstützen, sondern auf der Seite der "Ungläubigen" sein. Das wird Mohammed ihnen nicht verzeihen. Bei einer Schlacht hat ein jüdisches Stamm den Mekkanern geholfen: nach dem Krieg werden alle Männer von diesem Stamm getötet und alle Frauen und Kinder versklavt (oder von Moslems geheiratet, was vermutlich nicht so anders ist ;-) ). Mohammed wird eine Frau von diesem Stamm heiraten, nachdem er ihren Ehemann hat umbringen lassen: das Leben ist schön, oder? Die anderen medinischen Stämme sind alle das eine nach dem anderen vertrieben oder massakriert worden, und ihre Güte wurden von den Moslems abgenommen. Nach Mohammeds Tod gab es keine freien Juden mehr in Medina, sondern nur Sklaven, obwohl Medina vor dem Islam eine wichtige jüdische Besiedlung war.



Die Natur des Islams verändert sich mit der Zeit. In Medina haben die Moslems zum ersten mal das Recht, sich zu verteidigen, aber wenn die Feinde den Frieden wollen, müssen sie mit dem Krieg aufhören. Aber die 9. Sura (fast die letzte der Offenbarung, danach wurde noch nur ein paar Verse offenbart, die dieses Thema nicht behandeln) bestimmt die endgültigen Regeln des Krieges. Wenn eine koranische Vorschrift die letzten widerspricht, werden die letzten aufgehoben. Und mit der 9. Sura werden die ehemaligen Vorschriften des Krieges aufgehoben, oder sie gelten nur, wenn Moslems in der selben Situation wie Mohammed vor der Offenbarung der 9. Sura sind (das heißt, wenn sie nicht die Oberhand haben). Ich lasse sie diese Sura genießen, und der Tafsir macht es noch klarer.



Für die Sura: http://www.nur-koran.de/korantext/abfrage.htm

Für den Tafsir (Ibn Kathir): http://www.tafsir.com/default.asp?sid=9&tid=20704



Die Friedensvertrage mit den Nicht-Moslems werden nicht erneuert. Wenn sie enden, beginnt der Krieg. Und wenn der Vertrag keine Zeitangaben enthält, endet er nach den heiligen Monaten. Dann beginnt der Krieg. Der "Dar-Al-Islam" (alle Länder, die von einem Moslem regiert werden) muss um sich greifen. Dieser Krieg ist erst fertig, wenn alle Länder dem islamischen Gesetz unterliegen. Im islamischen Land dürfen die Götzendiener nicht leben: entweder bekehren sie zum Islam, oder werden sie getötet, werden sie aus ihrem Land vertrieben. Das "Volk der Schriften" (Christen, Juden, Zoroastren und Sabeen) dürfen ihre Religion bewahren, wenn sie das Dhimmi-Status annehmen. Sie bezahlen die Jizia (aber sie bezahlen nicht die Zakat, zu Mohammeds Zeit war die Jizia billiger als die Zakat, aber sehr schnell hat es sich verändert, und viele Leute haben den Islam zum Teil aus wirtschaftlichen Gründen angenommen). Diese Vorschriften und diese "Toleranz" gelten aber nur für die Christen und Juden, die in einem islamischen Staat leben, dei das Dhimmi-Status haben. Die Christen und die Juden aus dem "Dar-Al-Harb" (Haus des Krieges: alle Länder, die von einem "Ungläubigen" regiert werden) werden als Götzendiener betrachtet: man darf sie töten oder vergewaltigen.



Die Christen und die Juden in einem islamischen Staat sind nur die Kinder der alten christlichen und jüdischen Bevölkerungen, derer Eltern den Islam nicht angenommen haben. Der Abfall vom Islam wird durch die Todesstrafe bestraft. Die "Toleranz" gilt also nicht für die Christen, die früher moslemisch waren, oder die moslemische Eltern gehabt haben. Auch die Reklame für die anderen Religionen ist verboten: zum Beispiel darf ein Christ nicht versuchen, Moslems zum Christentum zu bekehren.



In vielen Bereichen ging der Islam mit einem deutlichen Rückgang einher. Während der Glaube der Juden abnahm, und sie die barbarische Gesetze der Thora immer weniger anwandten, zwangen sie die Moslems dazu, sie anzuwenden. Ein Hadith berichtet über folgende Geschichte: ein Jude hatte Ehebruch begangen. Mohammed fragt einen Rabin, wie dieser Jude bestraft werden muss. Aber der Rabin sagt nicht di Wahrheit, weil er keine Lust hat, den Schuldigen zur Todesstrafe zu beurteilen. Er tut, als würde er den guten Vers in der Thora lesen. Die Strafe besteht nur darin, den Schuldigen zu demütigen. Aber Mohammed bittet den Rabin, seine Hand zu heben, damit der Texte lesbar wird, den er gerade versteckte. Der Rabin muss lesen: die beiden Schuldigen (der Mann und der Frau) müssen gesteinigt werden. Und nach dem islamischen Gesetz werden die Christen nach dem Evangelium, die Juden nach der Thora verurteilt. Diese schöne Geschichte endet also mit der Steinigung der beiden Juden, bei der sie ums Leben kommen. Der Erzähler des Hadiths berichtet: "Ich war einer von denen, die an der Steinigung teilgenommen haben. Ich habe gesehen, wie der Mann die Frau umarmt hat, um sie zu beschützen".



Allahu Akbar!!!!!!!!!



Die ersten Kalifen sind blutrünstige Barbaren gewesen, wie es bisher kaum vorkam. Sie glaubten offenbar nicht an Mohammed, sie haben seine Religion nur aus Opportunismus angenommen, weil sie Macht wollten, und weil diese neue Religion den Arabern die Einheit verschaffen würde, die sie den Juden beneidigten. Der Islam war das Motor der arabischen Nationalismus, er war eine gute Gelegenheit, auch wenn er falsch war. Die Schlachten und Streite zwischen diesen Kalifen beweisen es. Im übrigen haben in der medinischen Zeit vor allem Zwangsbekehrungen und Opportunismusbekehrungen stattgefunden. Zum Beispiel wurde einmal ein Vertrag zwischen Mekka und Medina geschlossen. Die Mekkaner durften nicht nach Medina auswandern. Doch haben einige Mekkaner den Islam angenommen. Wegen der Verfolgung sind sie geflüchtet, aber sie sind in der Wüste geblieben. Sie griffen Karawanen an, um überleben zu können. Aber nach und ach sind Dieben noch dazugekommen, weil sie sich für die Beute sehr interessierten. Sie haben gesagt, dass sie den Islam angenommen hatten, um zur Gruppe gehören zu dürfen. Und als der Vertrag abgelaufen war, sind diese "neuen Moslems" in der Gemeinschaft der Gläubigen empfangen worden. Jedenfalls hatten sie keine Wahl, man darf den Islam nicht verlassen. Die islamische Religion ist eine perfekte Religion für Scheinheilige. Wenn man sagt, dass man Moslem ist, obwohl man nicht glaubt, hat man viele Vorteile. Aber wenn man wirklich glaubt, wird das Leben zu einer schrecklichen Hölle.



Abu Bakr ist der erste Kalif gewesen. Nach Mohammeds Tod haben fast alle arabischen Stämme den Islam verlassen, was ein gutes Zeichen für ihre Überzeugung bei ihrer Bekehrung ist (viele waren gezwungen, den Islam anzunehmen, andere haben Mohammeds Religion aus Opportunismus gestorben, aber da war der Parrain gestorben). Da der Abfall vom Islam durch die Todesstrafe bestraft wird, hat er all diese Stämme bekämpft, keine Wahl hatten, als wieder moslemisch zu werden. Wenn ein Stamm ablehnte, wurde es massakriert. Bei diesen Kriegen hat ein unglaubliches Blutbad stattgefunden. Auch viele Moslems sind gestorben, so dass Omar sich Sorgen um den Koran macht: viele Leute sind gestorben, die dieses Buch auswendig kannten. Wird sich ein Teil von diesem Buch verlieren? Omar schlägt Abu Bakr vor, alle Zeugen so früh wie möglich zu finden, um die einzelnen Verse zu sammeln, bevor es zu spät ist. Abu Bakr fühlt, dass diese Aufgabe sehr schwierig ist. Während der Herrschaft dieses Tyranns wurden die kleinste Kritik des "Propheten" (egal, ob sie von einem Moslem oder nicht Moslem kam) durch die Verstümmelung oder den Tod bestraft. Zum Beispiel haben wir den Fall von einer Dichterin, die schlecht über Mohammed redete in ihrem Werk. Abu Bakr hat ihr die Hände schneiden und das Gesicht entstellen lassen.



Omar ist berühmt für seine Gesetze, die den von den Nazis gleichen. Er hat den Konzept des "goldenen Sternes" erfunden: jede religiöse Gemeinschaft hatte ihre eigenen Kleider. Uthman hat wahrscheinlich kein einziges Wort von Mohammed geglaubt, er hat den Koran kompilieren lassen, und das Ergebnis von dieser Arbeit ist der Koran, den wir heute kennen. Diese Version ist nicht unfehlbar: Omar weist darauf hin, dass der Vers über die Gesteinigung vergessen worden ist, während Aicha größere Mängel merkt (ganze Teile von Suren). Dazu kann man Uthmans Version heute nicht mehr beurteilen: der Kalif hat alle anderen Versionen des Korans brennen lassen, um den Widerspruch zu verhindern. Ali ist der 4. Kalif, seine Herrschaft ist eine lange Krise. Nach seinem Mord kommen die Omejaden, es ist Schluss mit den "gut geleiteten" Kalifen: kriminellen Opportunisten, die an die Macht gekommen sind, als sie ihre Gegner besiegt und eliminiert hatten, die Genozide verursacht haben.



Dann spaltete sich der Islam in zwei Teile: Alis Freunde (Schiiten) und die anderen (Sunniten). Mit der Zeit wurde er immer schlimmer. Heute ist diese Religion die Hauptquelle der menschlichen Verrücktheit. Sie bedroht sogar seine Fähigkeit, Fortschritte zu machen. Der Mensch war dabei, den Zwang der Religion loszuwerden. Eine neue Ära begann, in der der Mensch seine Situation akzeptierte und keine blöden Religionen brauchte, um sich zu trösten. Die vom Bewusstsein seines Zustandes verursachte Psychose ließ nach. Der Mensch wusste zwar, dass er sterben soll, dass er kein Vorbild hat, dass das Leben kein vorbestimmtes Ziel hat, und trotzdem brauchte er Gott immer weniger. Aber der Islam könnte wegen seiner Natur diese Tendenz umkehren, und diese Befreiung für immer löschen. Die Menschheit wäre wieder etwa im selben Zustand wie bei der Entstehung des Judentums, und es wäre praktisch unmöglich, ihn zu verlassen, um wieder Fortschritte zu machen.



Zur Zeit findet ein Kampf statt, und die Zukunft der Menschheit hängt davon ab. Auf der einen Seite versuchen die Islamisten, die Moslems wieder zu islamisieren (sie waren sehr von der Weltanschauung de Ungläubigen beeinflusst). Auf der anderen Seite verlieren immer mehr Moslems ihren Glauben (30% der französischen Nordafrikaner seinen nicht moslemsich, lautet eine Studie). In Nordafrika werden die Moslems wegen der Imams fundamentalister, aber viele verlieren auch den Glauben. Sowohl das Christentum als auch der Unglaube greifen um sich. Am Ende des XX. Jahrhundertes sind mehere islamische Staate entstanden, wo die Scharia angewendet wird. Aber die von der Scharia regierten Völker wollen befreit werden. Das ist im Iran der Fall, wo der überwiegende Teil der Bevölkerung genug vom islamischen Gesetz hat (obwohl es eine Pflicht für einen Moslem ist, in einem Land zu leben, wo die Scharia angewendet wird), das den Iran zum Chaos geführt hat.



Wir müssen dringend handeln, damit die Leute (Moslems und nicht-Moslems) die richtige Natur des Islams einsehen. Diese Religion überlebt wegen den schlechten Kenntnissen der Bevölkerung (insbesondere der Moslems) von ihr. Die meisten sind "gemäßigte Moslems", die in Panik geraten würden, wenn sie den Inhalt von "ihrer Religion" erfahren würden. Sie sind selbst humanistisch, das heißt auf unserer Seite; aber sie verfälschen das Bild des Islams. Diese "Moslems" werden von den Fundamentalisten benutzt, sie verteidigen den Islam und ihre Religion ist gut, aber wenn die Scharia einmal angewendet wäre, würden sie auch nach diesem Gesetz leben müssen. Wenn sie den Islam früher gekannt hätten, wären sie wahrscheinlich aus der Religion ausgetreten. Die ex-moslemischen Ungläubigen sind die ersten, die das feige Verhalten von unseren Politikern, die nicht genug Mut haben, um diese totalitäre Religion anzuprangern, und die vorhandene Propaganda bedauern. Der Islam ist ein Tabu, man darf nichts schlechtes darüber sagen. Und wenn man das tut, wird man als rassistisch bezeichnet. Nach Xavier Ternisien (einem Journalist der Zeitung "le Monde") sei die Kritik des Islams eine Art von versteckten Rassismus gegen die Araber. Das ist falsch. Ich kritisiere den Islam sehr viel, und ich bin auch gegen den Rassismus. Ich habe viele nordafrikanische Freunde. Ich stehe auf Nordafrikanerinnen, ich finde, sie sind die besten Frauen.



Wir sollen alles tun, um die ehemaligen Moslems zu unterstützen. Diese Helder riskieren oft ihr Leben, um gegen die Dunkelheit zu kämpfen. Wir sollen arbeiten, damit die Leute die Gefahr der Religionen einsehen.  Wir sollen den Gläubigen zeigen, dass ihre Religion nichts mit Gott zu tun hat. Ich schlage Ihnen vor, den Unglauben zu verbreiten. Die Religion hat schon genug Leid verursacht. Jetzt Schluss!
 





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